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Pflanzenschnitt

 

Im Volksmunde heisst es oft "Bäume müssen nicht geschnitten werden". Mit diesem Argument können wir uns bei einigen Baumarten einverstanden erklären. Es gibt aber neben statischen Gründen und folgenden Sachschäden noch weitere Gründe für einen Pflanzenschnitt.  So kann mit einem fachkundigen Pflanzenschnitt, der bereits bei Jungbäumen ansetzt, in folgenden Bereichen Verbesserungen erzielt werden:

 

Kronenform

Kronenreduzierung

Kronenauslichtung

Blüten- und Fruchtbildung

Statiksicherungsschnitt

Sicherheitsschnitt

Krankheitsschnitt  bei befallenen, beschädigten, absterbenden oder abgestorbenen Baumteilen

 

Nebst den Schnittarbeiten an Bäumen erledigen wir für Sie auch Schnittarbeiten an anderen Pflanzen, wie den Stauden, die im Winter unterirdisch überwintern, oder Rosen.

 

 

 

 

Stauden

Während der Vegetation sollen überhängende Pflanzenteile zurückgeschnitten oder aufgebunden werden. Verwelkte Pflanzteile können bereits in der Saison abgeschnitten werden, während der Winterschnitt der abgestorbenen, oberirdischen Teile gesamthaft bis knapp über den Boden erst nach dem Frosteintritt erfolgen soll.

 

Bäume und Sträucher

Schnittarbeiten erfordern eine grosse Pflanzenkenntnis und sollten von einem Fachmann durchgeführt werden. So hat beispielsweise jede Pflanzenart ihren eigenen Charakter, so dass einige Bäume bereits im ersten Jahr den fachgerechten Form-, Erziehungs- oder Rückschnitt erhalten müssen, während andere erst nach mehreren Saisons zugeschnitten werden sollten. Ausserdem gibt es verschiedene Schnitttechniken, mit welchen nicht nur Formschönheit erzielt werden soll, sondern vielmehr Widerstandsfähigkeit und Blühwillen gefördert wird.

 

Rosen

Bei Teehybriden, Polyantha-, Floribunda-, Miniatur- und Hochstammrosen sind im Herbst die Triebe lediglich zur Hälfte einzukürzen, damit diese keine Frostschäden erleiden. Das abfallende Laub und das geschnittene Material soll vom Erdreich entfernt werden, damit Pilzsporen nicht überwintern können. Der eigentliche Schnitt erfolgt Ende Februar bis Ende März. Dann sind die Triebe je nach Stärke auf drei bis vier Augen zurückzuschneiden während alte, schwache, dünne und abgestorbene Triebe ganz zu entfernen sind.

 

Bei den Kletterrosen ist im Laufe vom März nur ein Auslichten nötig. Schwache Seitentriebe sowie alte und schwache Triebe werden auch hierbei ganz entfernt. Einmalblühende Strauchrosen werden im Februar/März ebenfalls nur ausgelichtet. Der Fruchtschmuck wird belassen und altes, nicht mehr blühfähiges Holz wird entfernt. Bei öfter blühenden Strauchrosen wird ausgelichtet, indem Seitentriebe auf zwei bis drei Augen zurück geschnitten und starke Neutriebe um ca. 1/3 eingekürzt werden.

 

 

 

 

Bodendeckerrosen sind im Laufe des Winters auszulichten und leicht zu schneiden.

 

 

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